Vergangene Schlosskonzerte

Die Schwarzenberger Schlosskonzerte gibt es seit dem Jahr 1973 unter der Schirmherrschaft der VHS Neustadt/Aisch. Rund 20 Jahre später, 1992, kam als Unterstützer der Förderverein der Schwarzenberger Schlosskonzerte e.V. hinzu – dieser organisiert bis heute die Konzerte.
Der erste künstlerische Leiter, Fabian Kern, und der Förderverein unter dem Vorsitz von Dr. Benno Bullita setzten damals einen hohen qualitativen Standard. Dieser wurde und wird auch von den Nachfolgern im Vereinsvorstand Bernd Peter Niessen, Peter Stahl und aktuell Dr. Martin Holzapfel mit den künstlerischen Leitern Alexander Brezina und (bis heute) Marcus Marr fortgesetzt.
Was sich jedoch deutlich verändert hat, ist die Vielfalt des Programms – entdecken Sie hier selbst den Wandel unseres Programms in Auszügen!

Konzerte aus dem Jahr 2023

Sonntag, 19. Februar 2023 | 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 15.00 €
 (ermäßigt: 13.00 €)

Inswingtief

Thomas Buffy / Violine
Stefan Degner / elektrische Jazz-Gitarre
Sabrina Damiani / Kontrabass
Felix Leitner / Gypsy-Gitarre

„homecookin'“ – Akustischer Swing zwischen Gypsy-Jazz und Weltmustik

Alle Freunde und Nachbarn eingeladen, noch die ein oder andere Flasche vom leckeren Roten aus dem Keller geholt, los geht’s – Inswingtief kochen groß auf und bitten zu Tisch!

Entspannt und ungezwungen, aber mit höchsten Qualitätsansprüchen bereiten die Musiker von Inswingtief aus ihren Lieblingszutaten
ein musikalisches Festmahl und servieren mit hörbar großem Vergnügen, was sie am liebsten mögen. Im aktuellen Programm „homecookin’“ finden sich neben den Hauptzutaten Swing und Gypsy-Jazz Anleihen aus Weltmusik, Bossa Nova und Blues. Sogar eine Prise Country vermag der aufmerksame Gourmet gelegentlich vernehmen. Erlaubt ist eben, was schmeckt. Vielseitige Kompositionen, geschmackvolle Arrangements und Soli, schönes Zusammenspiel, viel Liebe zum Detail und höchste Spielfreude – dieses Rezept gelingt Inswingtief spielend und überzeugt auch die Kritik. So wurde die Band 2020 durch das Votum der Hörerinnen und Hörer vom Radiosender BR2 des Bayerischen Rundfunks zur besten musikalischen Entdeckung des Jahres gekürt. Musik wie ein Teller guter Pasta – macht einfach glücklich!

Samstag, 18. März 2023 | 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 15.00 €
 (ermäßigt: 13.00 €)

All'Ongarese

Zsuzsa Zsizsmann / Violine
Eberhard Knobloch / Klarinette
Gernot Nutzenberger / Violoncello
Christian Reuter / Klavier

Werke von Haydn, Brahms, Bartók

„All’Ongarese“ – der Name ist Programm. In diesem hochkarätigen Ensemble haben sich mehrfach ausgezeichnete Musiker zusammengefunden, die an verschiedenen deutschen Sinfonie- und Opernorchestern arbeiten. Zsuzsa Zsizsmann war jahrelanges Mitglied der Staatsphilharmonie Nürnberg, sowie des Nürnberger Bachorchesters und spielt regelmäßig an der Bayerischen Staatsoper und den Münchner Philharmonikern. Eberhard Knobloch ist Soloklarinettist
des Münchner Rundfunkorchesters. Gernot Nutzenberger ist derzeit bei den Nürnberger Symphonikern als Solocellist unter Vertrag und Christian Reuter ist seit mehreren Jahren am Staatstheater Nürnberg als Kapellmeister und Solorepetitor tätig. Angesichts des ungarischen Mottos ist es fast selbstverständlich, dass der Abend mit Joseph Haydns Klaviertrio G-Dur eröffnet wird, dessen Finalsatz „Rondo all’ongarese“ sich einer besonderen Popularität erfreut. Johannes Brahms zollte Tribut an Ungarn nicht nur in seinen weltberühmten Ungarischen Tänzen, sondern auch im temperamentvollen Finale des Klarinettentrios a-moll op. 114. Der Name Bartók steht wie kein anderer für die Erneuerung der ungarischen Musik. Von ihm spielt das Ensemble die atmosphärisch dichten „Kontraste“ für Violine, Klarinette und Klavier.

Samstag, 22. April 2023 | 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 15.00 €
 (ermäßigt: 13.00 €)

Cellobö

Nadine Resatsch / Oboe
Eduard Resatsch / Cello
Martin Neubauer / Rezitation

„Ich beginne mit dem Anfang!“ Karl Valentin-Monologe mit Musik von Mozart, Besozzi, Prokofieff, Resatsch und anderen Überraschungen

Als Duo war das Musiker-Ehepaar Nadine und Eduard Resatsch bereits im Jahre 2014 zu Gast bei den Schwarzenberger Schlosskonzerten und begeisterte das Publikum.

Jetzt präsentieren sie zusammen mit dem Schauspieler und Rezitator Martin Neubauer ein Programm rund um den unvergessenen Karl Valentin. Seine Ums-Eck-Denkereien sind unsterblich. Der große Münchner Komiker erweist sich in seinem Kampf mit den Ungereimtheiten der Sprache, der Tücke der Technik, mit seinen Hypochondrien und herrlichen Absurditäten als zeitlos aktuell. Lachen als letzter, befreiender Ausweg auf so viel Bedrohliches. Seit seiner Kindheit liebt der Schauspieler Martin Neubauer Valentins Hirn-Akrobatik und belebt sie „aus Herzens-Überzeugung“.

Nadine Resatsch ist seit 2007 Solo-Englischhornistin beim Konzerthausorchester Berlin.
Eduard Resatsch ist Mitglied der Bamberger Symphoniker.

Samstag, 23. September 2023 | 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 15.00 €
 (ermäßigt: 13.00 €)

“Aus Böhmens Hain und Flur”

Eva Sohni / Violine
Rudolf Ramming / Klavier

Werke von Smetana, Dvořák, Suk und Janáček

Eva Sohni, langjähriges Mitglied der weltweit bekannten Bamberger Symphoniker und viele Jahre geschult an deren romantisch-böhmischer Klangtradition und Rudolf Ramming, Klavierdozent an der Musikhochschule Würzburg spielen vier Werke der größten Meister tschechischer Musik. Diese Musik begeistert durch tief empfundene, romantische Melodien aus Böhmen, gepaart mit Virtuosität und schwungvollen slawischen Tanzelementen.

Wo könnte diese Musik besser passen, als auf Schloss Schwarzenberg? Hier ist das Stammhaus der Fürstenfamilie Schwarzenberg, die ab dem 17. Jahrhundert große Gebiete in Böhmen erwarben und bis heute halten.

Auf dem Programm stehen:

Bedřich Smetana: Z domoviny (Aus der Heimat) Duo für Violine und Klavier

Leoš Janáček: Sonata für Violine und Klavier

Antonín Dvořák: „Romantische Stücke” op. 75 für Violine und Klavier

Josef Suk: Vier Stücke op. 17

Samstag, 23. September 2023 | 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 15.00 €
 (ermäßigt: 13.00 €)

Theater Tausendkunst: „Schaurig ist’s!“

Cornelia Schmid / Gesang
Christian Kaltenhäußer / Rezitation
Britta Köstner / Klavier
Herbert Dotzauer / Lichtregie

Texte von Hebbel, Fontane, Goethe, Morgenstern u.a. Musik von Schubert, Dvořák, Mendelssohn-Bartholdy, Wagner, u.a.

Spukt es auf Schloss Schwarzenberg etwa doch?
So ganz sicher werden wir uns nach diesem Abend nicht mehr sein, denn Theater Tausendkunst entführt uns im dunklen November in eine sagenhafte Welt der Schauer- und Gruselgeschichten... natürlich gewürzt mit einer ordentlichen Portion (Galgen-)Humor. Es geht um unheimliche Geschichten, Brückeneinstürze, rätselhafte Wesen wie einen Erlkönig, Geistertänze und Fabelwesen. Der Ahnensaal wird durch eine spezielle Lichtinstallation in ganz neuen Farben getaucht, so dass die halbszenischen Aufführungen von Texten und Liedern ihre Wirkung nicht verfehlen werden.

Britta Köstner, Klavier, ist Dozentin für Klavier an der Berufsfachschule in Dinkelsbühl. Cornelia Schmid, Diplom-Gesangspädagogin und Sängerin und Christian D. Kaltenhäußer, CRT-Gesangspädagoge und Schauspieler gründeten 2019 zusammen das Theater Tausendkunst in Herzogenaurach. Ihr Ziel ist es, dem Publikum anspruchsvolle Inhalte aus Oper und Literatur näherzubringen, jedoch immer mit einem Augenzwinkern und ohne eine Hemmschwelle zur großen Kunst aufzubauen.

Weitere Informationen auch unter: 

Veranstalter der Konzerte:
Logo VHS Neustadt a.d. Aisch