Vergangene Schlosskonzerte

Die Schwarzenberger Schlosskonzerte gibt es seit dem Jahr 1973 unter der Schirmherrschaft der VHS Neustadt/Aisch. Rund 20 Jahre später, 1992, kam als Unterstützer der Förderverein der Schwarzenberger Schlosskonzerte e.V. hinzu – dieser organisiert bis heute die Konzerte.
Der erste künstlerische Leiter, Fabian Kern, und der Förderverein unter dem Vorsitz von Dr. Benno Bullita setzten damals einen hohen qualitativen Standard. Dieser wurde und wird auch von den Nachfolgern im Vereinsvorstand Bernd Peter Niessen, Peter Stahl und aktuell Dr. Martin Holzapfel mit den künstlerischen Leitern Alexander Brezina und (bis heute) Marcus Marr fortgesetzt.
Was sich jedoch deutlich verändert hat, ist die Vielfalt des Programms – entdecken Sie hier selbst den Wandel unseres Programms in Auszügen!

Konzerte aus dem Jahr 2019

Samstag, 23. Februar 2019 | 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 15.00 €
 (ermäßigt: 13.00 €)

Romantische Flöte

Michael Lörcher / Klavier
Mathias von Brenndorff / Flöte

Werke von Schubert, Schumann und russischen Komponisten

Das Duo widmet sich in seinem Programm Werken für Flöte und Klavier aus der Epoche der Romantik. Dabei ergibt die Gegenüberstellung von Werken der großen deutschen Romantiker, u.a. Robert Schumanns „Drei Romanzen op. 94“ und Franz Schuberts „Sonate a-moll »Arpeggione« D821“ mit Werken russischer Komponisten wie Michail Glinka, Pjotr Tschaikowskys oder César Cui einen spannungsreichen Bogen über die verschiedenen Musikkulturen hinweg.
Michael Lörcher wurde nach dem Klavierstudium an den Musikhochschulen in Frankfurt, München und Karlsruhe hauptamtlicher Dozent an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen. In zahllosen Konzerten im In- und Ausland erwarb er sich den Ruf eines herausragenden Konzertpianisten und Klavierbegleiters. Er ist ständiger Gastprofessor beim Internationalen Sommermusik-Seminar, Kozani (Griechenland).
Mathias von Brenndorff studierte Querflöte an den Musikhochschulen Lübeck und Basel. Für mehr als 20 Jahre war er Soloflötist im Orchestre des Champs-Elysées in Paris unter der Leitung von Philippe Herreweghe und zudem ein vielgefragter Gast bei Ensembles, die sich der Originalklang-Interpretation verschrieben haben. Dokumentiert werden seine künstlerischen Tätigkeiten in zahlreichen Aufnahmen und CD-Produktionen. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien. Er unterrichtet an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen und ist ein vielgefragter Lehrer.

Samstag, 30. März 2019 | 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 15.00 €
 (ermäßigt: 13.00 €)

Auf dem Wasser zu singen

Corinna Pregla / Mezzosopran und Rezitation
Beatrix Firsching / Klavier
Nicolai Pfeffer / Klarinette
Axel Porath / Viola

Werke rund ums Thema Wasser

Wasser fällt nicht nur ab und zu vom Himmel, fließt durch Rhein und Donau, durch Bergbäche, Wasserfälle und Wasserhähne, es hat auch über die Jahrhunderte viele Komponisten, Schriftsteller, Dichter und bildende Künstler zu großen Werken inspiriert. In diesem Konzert präsentieren die Musiker Werke rund ums Thema Wasser, gesungen, gespielt, gelesen, unterhaltsam und spannend. Lieder erklingen in neuen Arrangements, Trios für Klarinette, Viola und Klavier werden zu Gehör gebracht und vieles mehr. Die Musik ist unter anderem von Scarlatti, Mozart, Schubert, Bruch und Fauré.
Die vier Musiker sind weltweit als gefragte Kammermusiker und Solisten unterwegs und arbeiten seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Besetzungen zusammen. Ihr Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von ungewöhnlichen, interdisziplinären Programmen, Musik wird dabei durch die Kombination mit Literatur und bildender Kunst in ein neues Licht gerückt. Corinna Pregla konzertiert im In- und Ausland, neben Ihrer Lied-Leidenschaft ist sie vor allem im Konzertfach zuhause. Von Nicolai Pfeffer und Beatrix Firsching ist eine Duo-CD erschienen. Axel Porath ist Mitglied verschiedener Kammermusikformationen, zum Beispiel Ensemble Musikfabrik.

Samstag, 11. Mai 2019 | 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 15.00 €
 (ermäßigt: 13.00 €)

Ensemble Fiorello

Markéta Čechová / Cembalo
Magdalena Malá / Barockgeige, Barockbratsche
Helena Matyášová / Barock-Violoncello
Axel Porath / Viola
Michala Roubalová / Blockflöte
Jana Vavřínková / Barockbratsche, Barockgeige
Michaela Šrumová / Sopran

Werke von J.S.Bach, G.Ph. Telemann, G.F.Händel und anderen

Das Ensemble Fiorello ist ein Kammermusikensemble, welches sich mit der Interpretation Alter Musik auf alten Instrumenten befasst. Gegründet aus der gemeinsamen Begeisterung junger Interpretinnen (allesamt Absolventinnen von Musikochschulen) die das Interesse für die Kunst und Kultur des 17. und 18. Jahrhunderts verbindet. Schon kurz nach seiner Gründung erhielt das Ensemble im Jahre 2012 ein Stipendium im Rahmen der internationalen Meisterkurse Alter Musik im österreichischen Gmunden, wo ihm der 1. Preis im Interpretationswettbewerb „ABA“-Award verliehen wurde. Zahlreiche Konzerte auf internationalen Bühnen folgten, beispielsweise bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen 2015.
Das Repertoire des Ensembles besteht aus vokaler und instrumentaler Musik, welche seinerzeit an den Höfen bedeutender kultureller europäischer Zentren praktiziert wurde. Ein nicht wegzudenkender Teil der barocken höfischen Unterhaltung war außerdem der Tanz, weshalb das Ensemble in sein barockes Programm auch Tanzeinlagen mit aufnimmt. Das Ensemble begeisterte zudem einige zeitgenössische Komponisten, neue Werke für alte Instrumente zu schreiben und so spielt das Ensemble auch zeitgenössische Werke.

Samstag, 28. September 2019 | 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 15.00 €
 (ermäßigt: 13.00 €)

4sax - Saxophonquartett

Martin Stritzel / Sopran- & Altsaxophon
Daniela Baumann / Altsaxophon
Christof Berner / Tenorsaxophon
Thomas Lisse / Baritonsaxophon

Saxophonquartett

Bereits im Herbst 2010 erfüllte sich der Klarinettist, Saxophonist und Instrumentalpädagoge Martin Stritzel aus Schortens in Friesland einen Traum und gründete ein professionelles Saxophonquartett: „4Sax“. Durch Virtuosität, Instrumentenbeherrschung und Spielfreude gelang es dem Ensemble sehr schnell, ein immer größer werdendes Publikum zu begeistern, zumal es im gesamten norddeutschen Raum keine vergleichbare Besetzung für anspruchsvolle Kammermusik gab und bis heute nicht gibt. Ein Garant für den Erfolg von „4Sax“ - Saxophonquartett ist das umfangreiche Repertoire. So erklingen in den Konzerten Kompositionen aus nahezu allen Zeit- und Stilepochen, vom Barock bis heute. Melodien von Bach, Tschaikowsky, Gershwin aber auch den Beatles oder Michael Jackson werden im einzigartigen Saxophonsound vorgetragen. Alle Arrangements werden speziell für diese Besetzung arrangiert beziehungsweise bearbeitet.

Samstag, 9. November 2019 | 19.30 Uhr
Eintrittspreis: 15.00 €
 (ermäßigt: 13.00 €)

Inswingtief

Stefan Degner / Jazzgitarre
Thomas Buffy / Violine
Felix Leitner / Vocals & Gypsy Gitarre
Sabrina Damiani / Kontrabass

»InSwingtief« - exquisiter Akustik-Swing zwischen Gypsy und Weltmusik

InSwingtief hat es geschafft. Vier erfahrene Musiker, die sich stilistisch eigentlich nie hätten treffen sollen, zusammen, miteinander, gemeinsam auf der Bühne – eine echte Band. Ein weltmusikalisch folk- und Grapelly-beinflusster Geiger, ein straight ahead swingender Jazzgitarrist, eine italienische Pop-Kontrabassistin und ein pompe manouche Gitarrist, der genau so stilsicher soliert wie er schrubbt, treffen aufeinander und machen das einzig Sinnvolle, was ihnen übrig bleibt: Sie hören einander zu, bereichern sich gegenseitig und spielen mit Understatement und Lässigkeit über ihre Stilgrenzen hinweg. Und so kommt das Bebop Solo im Tango, die leidenschaftlich feurige Gypsy Gitarre im kühlen Bossa Nova, die piazollerschen Verminderten im traditionellen Musettewalzer ganz selbstverständlich und unakademisch daher. Die Musik von Inswingtief ist organisch und authentisch. Da sprechen auf der Bühne spielend vier Musiker mit- und zueinander, in ihrer eigenen Sprache und beziehen die Zuhörer automatisch in ihre Unterhaltung mit ein. Eine Sprache, die zwischen so unterschiedlichen Musikern funktioniert, tut dies auch beim Publikum – der Funke springt über und die Ohren der Zuhörer „reden einfach mit“, wenn InSwingtief loslegt.

Veranstalter der Konzerte:
Logo VHS Neustadt a.d. Aisch